Anstehende Veranstaltungen im Kerner:

 

15. September 2018, 19.30 Uhr - open end: Interkultureller Abend im Kerner im Rahmen des "5. Marburger Afrikanischer Begegnungstag" 

Veranstalter: Afrikanischer Studierendenverein Marburg e.V. (ASV e.V.) 

Der "Marburger Afrikanischer Begegnungstag" findet zum fünften Mal in Marburg statt. Ehemalige Afrikaner*innen die in Marburg gelebt haben und jetzt aus beruflichen oder familiären Gründen in anderen Städten leben, treffen die hier zurzeit lebenden Afrikaner*innen. Tagsüber gibt es verschiedene Sportveranstaltungen im Universitätsstadion mit Fußball- und Volleyball-Turnier, Kinderprogramm etc. Alle interessierten, sportbegeisterten Marburger*innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. 

Der Tag endet mit einem bunten, interkulturellen Fest im Kerner mit Info-Workshops, internationalem Buffet, Live-Musik und Tanzparty. Alle sind willkommen! 

Kontakt und Info: matismarburg18@remove-this.yahoo.com 

 

16. September 2018, 14.30 - 18 Uhr: Benefizkonzert für den Schulaufbau in der Provinz Wardak in Afghanistan  

Veranstalter: Initiative Afghanisches Hilfswerk e.V. (IAH)

Der Schulaufbau hat begonnen und wird mit finanzieller Hilfe von TERRA TECH e.V. und dem BMZ in diesem Jahr noch fertiggestellt.Die IAH hat einen Eigenanteil für den Schulaufbau aufzubringen. Aus diesem Anlass führen wir das Benefizkonzert durch. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Einladung annehmen und wir Sie begrüßen dürfen. Speisen und Getränke aus Afghanistan und weitere Angebote stehen für Sie bereit.

 

 

2. November 2018, 19 Uhr: „Wenn der Vorhang aufgeht, treffen sich zwei Kulturen“ – Theater „Halber Apfel“ in der Pfarrkirche

 Der Verein Colloquium e.V. holt am 2. November die deutsch-türkische Theatergruppe „Halber Apfel“ mit dem Stück „Stefanie integriert die Öztürks in Bergheim“ nach Marburg. Los geht’s um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Tickets sind zu 10 (ermäßigt 7) Euro im Tourismus Center und an der Abendkasse erhältlich.

Nach dem Theater gibt es im Kerner ein türkisch-deutsches Buffet mit Fingerfood und Getränken!

 

Weitere Infos zum Theater:

 

Das Theater „Halber Apfel“ wurde im Jahre 2005 von Murat Isboga gegründet, der gleichzeitig Leiter, Autor und Regisseur des Ensembles ist.

 

Bis 2009 hat die Gruppe ausschließlich türkischsprachige Stücke gespielt. Ab Juni 2009 beschloss das Ensemble mit ihrem ersten deutschsprachigen Stück

"Stefanie integriert die Öztürks" ihre Disziplin zu erweitern und sich mit dem Inhalt der Inter- bzw. Transkulturalität zu beschäftigen.

 

Seitdem ist der "Halbe Apfel" eine 20-köpfige, deutsch - türkische Theatergruppe mit dem Motto: „Wenn der Vorhang aufgeht, treffen sich zwei Kulturen“

 

Der "Halbe Apfel" hat mit "Stefanie integriert die Öztürks" und "Almanya ich liebe dich" zwei deutschsprachige Stücke produziert, die in ganz Deutschland, sowie Österreich und der Schweiz aufgeführt werden.

 

 

Ziele

 

Das größte Ziel der Theatergruppe „Halber Apfel“ ist es, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu erreichen und vor allem eine Brücke zwischen der deutschen und türkischen Kultur zu bauen.

Was kann es in diesem Zusammenhang schöneres geben?

Menschen aus verschiedenen Nationen sitzen in einem Saal, sehen sich ein Theaterstück an, lachen zusammen und teilen somit ihre Zeit und ihre Freude miteinander. Dadurch entsteht ein gleiches Interessensgebiet. Die Gemeinsamkeit steht im Mittelpunkt und nicht die Andersartigkeit der Kulturen. Folgendes Zitat bringt das Ziel des Theaters auf den Punkt:

 

„Für ein besseres und gemeinsames Zusammenleben ist die Grundvoraussetzung, sich gegenseitig zu kennen“, so Murat Isboga.


Warum "Halber Apfel"? … 
Das steckt dahinter: Nennen wir unsere Gruppe "Halber Apfel", so sind wir die eine und der Zuschauer die andere Hälfte vom Apfel. So sind wir eins. 
Denn Theater ohne Publikum, unvorstellbar! 

 

 

Weitere Infos zum „Halben Apfel“ hier

Vergangene Veranstaltungen im Kerner:

 

1. September 2018, 15 Uhr: Marburger Friedensforum auf dem Lutherischen Kirchhof 

 

 

Kundgebung: "Menschenrechte erhalten! Für Asyl - gegen Politische Verrohung", 16. Juli 2018, Marktplatz Marburg 

Die Initiative "200 nach Marburg" und das Kerner-Netzwerk rufen zu einer Kundgebung gegen die aktuelle Asylpolitik in Berlin und in unserer Republik insgesamt auf. Diese Kundgebung steht unter dem Motto: "Menschenrechte erhalten! Für Asyl - gegen politische Verrohung" 
Sie richtet sich gegen die unserer Meinung nach grundgesetzwidrige und unmenschliche Debatte und Politik zu diesem Thema in unserem Land.
Wir fordern Solidarität in Europa, Solidarität mit Geflüchteten. 

Es gibt immer noch eine große Anzahl von Menschen, bei denen diese Solidarität spürbar und fest verankert ist, die sich nicht mitziehen lassen von einer Politik menschenverachtender Hetze, die zurzeit über sehr viele Medien die Stimmung in unserem Land bestimmt. 
Anstatt um diese vielen Menschen weiter zu ringen, lassen sich Politiker*innen vor einer AfD hertreiben und verschaffen somit nationalistischer und rassistischer Hetze immer mehr Gehör. Hier wollen wir nicht nur mit Entsetzen zuschauen. Stattdessen stellen wir uns dieser fatalen politischen Entwicklung in den Weg. (…. und wir tun das nicht zum ersten Mal.)
Die Initiative „200 nach Marburg“ setzt sich schon seit 2016 mit Unterstützung des Marburger Stadtparlaments dafür ein, dass 200 Geflüchtete aus den Lagern der griechischen Inseln nach Marburg geholt werden. Bisher scheiterte die Umsetzung der Forderung an bürokratischen Hürden. Kommunen, die sich bereit erklären, zusätzliche Flüchtlinge bei sich aufzunehmen, sind bei der Bundesregierung nicht willkommen. Auch die Landesregierung zeigte hier leider stets Zurückhaltung und wurde nicht aktiv.
Vor wenigen Tagen, am 4. Juli forderten wir in einem Schreiben den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier auf, sich für dieses humanitäre Anliegen einzusetzen. Denn wir haben mit Interesse zur Kenntnis genommen, wie dieser sich im Streit innerhalb der CDU-CSU-Fraktion und innerhalb der Bundesregierung über den Umgang mit Flüchtlingen für eine sachliche Analyse einsetzte. Damit das nicht nur Worte bleiben, sollte Herr Bouffier die demokratisch gefassten Beschlüsse einer hessischen Stadt unterstützen und die Aufnahme von Frauen, Kindern und Männern erleichtern, die sich seit über zwei Jahren in hoffnungsloser Situation z.B. im Lager Moria auf Lesbos befinden. 
Dabei geht es nicht nur um die Solidarität gegenüber Flüchtlingen. Es geht auch um die Rettung unserer Werte. 
Die Kundgebung findet statt am Mo, 16. Juli um 17 Uhr am oberen Marktplatz. 

Unterstützer*innen derInitiative sind bisher: Seebrücke Marburg, DGB-KV-MR-Bied., GEW Marburg, Weltladen Marburg e.V., Naturfreunde e.V., Attac Marburg, Humanistische Union e.V., sowie über 300 Einzelpersonen.

Weitere Infos: hier 


Veranstaltungsreihe „Blicke aus dem Süden: Ankommen in einem fremden Land“

Veranstaltungreihe: Blicke aus dem Süden: Ankommen in einem fremden Land“
Imbuto e.V. und Colloquium e.V. laden herzlich ein

Viele Menschen sind in den letzten drei Jahren nach Deutschland gekommen, geflüchtet vor Krieg, Verfolgung und Not. Hier erhoffen sie, ihre Zukunft zu gestalten. Aber vieles ist ihnen fremd: Sprache, Kultur, Arbeitsmarkt, Verwaltung, politisches System. Von den Einheimischen werden sie oft als fremd erfahren. Wie sehen geflüchtete Personen ihre Situation, welche Erfahrungen haben sie gemacht, was wünschen sie sich und - was können wir voneinander lernen?

Wir möchten viele Stimmen hören und laden Neuankömmlinge aller Nationen, ehrenamtlich Aktive, Schüler*innen und Studierende, Mitarbeitende der Verwaltung, der Kirchen, der Wirtschaft sowie von Schulen ein.

*Donnerstag, den 19. April 2018, 19-21 Uh:* *Gespräche mit geflüchteten Männern über ihr Leben, ihre Wünsche und Hoffnungen in Deutschland.*

*Donnerstag, den 17. Mai 2018, 19-21 Uhr:* *Gespräche mit geflüchteten Frauen über ihr Leben, ihre Wünsche und Hoffnungen in Deutschland.*

*Samstag, den 23.06.2018: 19 Uhr: „Das Recht auf Streben nach Glück“ - Ubuntu Passion Art*

Die sechs Künstler*innen von Ubuntu Passion Art möchten in einer Gesellschaft leben, in der Empathie und Sympathie empfunden werden gegenüber Menschen, die über schwierige Wege zu uns gefunden haben, um hier ihr Glück zu finden. Dafür braucht es Verständnis für die Situation der Neuankömmlinge. Ubuntu (Menschsein) möchte in einer Gesellschaft leben, der Menschlichkeit wichtiger ist als der „Schutz“ von Grenzen – ein spannendes und interaktives Projekt mit Lesungen und Performance. Für das leibliche Wohl gibt es feine Spezialitäten aus Eritrea!

*Alle Veranstaltungen: Interkulturelles Begegnungszentrum Kerner, Lutherischer Kirchhof 1 - 35037 Marburg*


Ergänzungsveranstaltung zu 3-Tage Marburg am Samstag, 07.07.2018 auf dem Kirchhof

Parallel zu 3-Tage Marburg wird es am 7. Juli ein Begegnungsfest auf dem Kirchplatz vor dem Kerner geben. Die Café-Gruppe sorgt fürs leibliche Wohl und wir planen, eine Bühne für Darbietungen jeglicher Art aufzubauen. Daneben wird es einen „Langen Tisch“/Potluck geben, zu dem jede*r eine beliebige Speise besteuern kann, die dann mit allen geteilt wird. Von der Tüte Brötchen über Salat und Kuchen ist alles möglich. Am langen Tisch kann sich dann getroffen, ausgetauscht, gegessen und geratscht werden. Mitmachen können Einzelpersonen, Organisationen, Vereine und Initiativen.
Weiteren Ideen für die Veranstaltung sind erst mal keine Grenzen gesetzt: Info-Tische, Tanz- und Musikdarbietungen, Kurzvorträge….wir freuen uns auf Ihre/Eure vielfältigen Beiträge!  

Wer sich dafür interessiert an der Veranstaltung mitzuwirken, wendet sich bitte direkt an Michael Bolze, der die Veranstaltung vorbereitet und das Programm koordiniert: michael.bolze@remove-this.online.de

Spendenkonten

Spenden unter dem Stichwort „Luth. Pfarrkirchengemeinde“ an das Kirchenkreisamt Kirchhain-Marburg.

Mehr…

Kontakt

Gemeindebüro
Lutherischer Kirchhof 1
35037 Marburg
Telefon: (06421) 34 00 696

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